Gesamtübersicht unserer Referenzen
Ausgewählte Projekte
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Piestingtaler Abwasserverband (PAV)
Verbandskläranlage Sollenau (60.000 EW)
Auftraggeber: Piestingtaler Abwasserverband
Bauzeit: 2000 - 2002
Leistungsumfang: Variantenuntersuchung, Planung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
Errichtung einer Kläranlage im Sequencing-Batch-Verfahren (SBR) zur Reinigung der anfallenden Abwässer aus den Gemeinden des Piestingtaler Abwasserverbandes mit einer organischen Schmutzfracht von 60.000 EGW. Die 4 SBR – Becken wurden entsprechender wasserrechtlicher Vorgaben auf das Reinigungsziel der Nitrifikation, Denitrifikation und simultanen aeroben Schlammstabilisierung mit simultaner Phosphatfällung ausgelegt.
Technische Daten:
Auslegung Trockenwetter 1.505 m³/h bzw. Regenwetter 2.362 m³/h; Schneckenhebewerk mit nachgeschalteter Rechenanlage und zweistraßige ausgeführten, belüfteten Sandfang, 4 Becken im Sequencing-Batch-Verfahren, Membranbelüftung mit intermittierender Betriebsweise, Ablaufpumpwerk mit vorgeschalteten Pufferbecken
07/195
Piestingtaler Abwasserverband
Solare Klärschlammtrocknung, BA06
Auftraggeber: Piestingtaler Abwasserverband
Bauzeit: 2008 - 2009
Leistungsumfang: Variantenuntersuchung, Planung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
In der solaren Schlammtrocknungsanlage wird dem in der Verbandskläranlage Sollenau anfallende Klärschlamm mit Hilfe von Sonnenenergie Wasser entzogen. Unter geringsten Energieeinsatz kann eine Reduzierung des Schlammvolumens und Erhöhung des Heizwertes erreicht werden. Der Trockensubstanzgehalt wird dabei von rund 23% auf 65 % angehoben, bei einer anfallenden Schlammmenge von aktuell rund 2.500 t pro Jahr.
Technische Daten:
Solare Schlammtrocknungshalle (Eindeckung 4 mm Einscheibensicherheitsglas) mit einer Grundfläche von 110 x 14,2 m; Beschickung der Trockenhalle über eine erdverlegte Druckleitung (PE DN 300) und Dickstoffpumpe, 12 Umluftventilatoren, „Klimasteuerung“ mittels Mikroprozessor, Manipulation des Klärschlammes durch Klärschlammmanager , Austrag des getrockneten Materials und vollautomatische Containerbefüllung mittels Schneckenrotor
07/191
Stadtgemeinde FRAUENKIRCHEN
St. Martins Therme und Lodge – Druckleitung, BA08
Auftraggeber: Stadtgemeinde Frauenkirchen
Bauzeit: 2008
Leistungsumfang: Variantenuntersuchung, Planung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
Zuführung von anfallenden Abwässern der geplanten St. Martins Therme mittels Pumpwerk samt Druckleitung an die bestehende Kläranlage. Die zu behandelnden Abwassermengen entstehen in der Gastronomie (500 Essensportionen/d), im Hotelbereich (500 Betten) und Sanitäreinrichtungen (2.500 Gäste/d) und Rückspülwässern aus den Thermalbecken (ca. 40 m³/Woche. Vor Zuleitung zur Kläranlage der Rückspülwässer werden Abklingbecken für die Entchlorung und Wärmerückgewinnung angeordnet. Eine vollständige Entleerung der Thermalbecken 1x jährlich für Reversionsbecken ist vorgesehen. Im Namen des Wasserleitungsverbandes nördliches Burgenland wurde ebenfalls auch ÖBA für die Versorgungsleitung zur Therme abgewickelt.
Technische Daten:
Pumpwerk mit 3 Tauchpumpen (Fördermenge 35 l/s, Motorleistung 13,7 kW)
Druckleitung Durchmesser DN 200 mit einer Länge von 2.863 m
04/172
Piestingtaler Abwasserverband (PAV)
Verbandssammler – Anpassung an den Stand der Technik
Generelles Projekt
Auftraggeber: Piestingtaler Abwasserverband
Projektzeit: 2004 - 2008
Leistungsumfang: Grundlagenerhebung, Projektsteuerung, Abflussmodellierung, Variantenuntersuchung, Maßnahmenkatalog
Zusammenarbeit: TB Telegdy, 1130 Wien (Systemmodellierung); Boku Wien, Institut für Siedlungswasserbau, Industriewasserwirtschaft und Gewässerschutz (Datenerhebung und Auswertung)
Allgemeine Beschreibung:
Aufgrund der hohen Zahl an Mischwasserentlastungsanlagen im Projektgebiet war die Zuleitung von geforderten Abwasservolumina zur Abwasserreinigungsanlage im Hinblick auf den Gewässerschutz nicht gesichert. Daher umfasst das Projekt die Überrechnung des Kanalisationsnetzes des PAV, bestehend aus 8 Gemeinden, mittels hydrologischer und hydraulischer Simulation unter Anwendung der ÖWAV Regelblattes 19 neu. Unter Einbeziehung des gesamten Einzugsgebietes und auf Basis der Kanaldatenbank wird die hydraulische Leistungsfähigkeit des Verbandssammlers mit einer Abflusssimulation abgebildet. Um einen entsprechenden Weiterleitungsgrad der Abwasserfrachten zur Kläranlage gewährleisten zu können, wurde ein Maßnahmenkatalog zur Anpassung an den Stand der Technik der Mischwasserentlastungen erarbeitet.
Technische Daten:
Grundlagenerhebung (~ 40 Bestandspläne der RÜs, Einzugsflächenerhebung ca. 60 ha), Kanaldatenbank, Niederschlag- und Abflussmessungen, Abflussmodellierung (~ 270 km Kanal), Simulation Bestand & Prognose, Emission– und Immissionsbetrachtung, Variantenuntersuchung, Maßnahmenkatalog
0X/000
Verbandsgemeinden des PAV, Kanalkataster
Auftraggeber: Verbandsgemeinden des PAV
Projektzeit: 2006 - 2012
Leistungsumfang: Grundlagenerhebung, Datenmanagement, Projektsteuerung,
Allgemeine Beschreibung:
Das Erstellen eines Kanalkatasters für die Gemeinden des PAV umfasst Grundlagenerhebung, Vermessung, Erfassung Kanalgeometrie, Projektsteuerung für Reinigung und Schacht- bzw. Kanalinspektion und Einarbeitung in eine Kanaldatenbank. Mit Hilfe eines selbst entwickelten Zustandsbewertungsprogramms können die Haltungen und Schächte des Verbandssammlers nach deren Beschädigungsausmaß klassifiziert werden und Zonen mit Handlungsbedarf ausgewiesen werden. Die Führung eines Kanalkatasters ermöglicht den gezielten, effektiven Einsatz von finanziellen Mittel für die Wartung, Instandhaltung und Planung von Sanierungsmaßnahmen am Kanalnetz.
Technische Daten:
Kanalkataster für die Gemeinden des PAV im Umfang von rund 250 km
07/196
Piestingtaler Abwasserverband (PAV)
Sanierung Verbandssammler
Auftraggeber: Piestingtaler Abwasserverband
Bauzeit: 2008 - 2010
Leistungsumfang: Planung, Projektsteuerung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
Auf Basis der durchgeführten Bewertung und Klassifizierung des Kanalnetzes im Rahmen des Kanalkatasters wurden Stränge mit Sanierungsbedarf identifiziert. Für ca. 25 % der Kanalnetzlänge sind auf Grund der festgestellten Schäden sofortige bzw. kurzfristige Sanierungsmaßnahmen einzuleiten, um den Forderungen an den Stand der Technik (u. a. Tragfähigkeit, Dichtheit, Gebrauchstauglichkeit) gerecht zu werden. Die Sanierungsarbeiten sehen eine Renovierung der Abwasserleitungen hauptsächlich mittels Schlauchliningverfahren vor.
Technische Daten:
Sanierung von ~ 200 Schächten
Schlauchlining für Kreisprofile bis inkl. DN 800 Gesamtlänge 1.050 m
für Eiprofile < DN 600/900 Gesamtlänge 2.050 m
für Eiprofile ≥ DN 600/900 Gesamtlänge 2.060 m
04/176
Marktgemeinde WALDEGG
Straßenprojekt Neugestaltung der ehemalige B21, BA01
Auftraggeber: Marktgemeinde Waldegg
Bauzeit: 2006 - 2007
Leistungsumfang: Planung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
Das Straßenprojekt zielt auf die Neugestaltung der ehemaligen Bundesstraße 21 mit besonderen Augenmerk auf ein geordnetes, einheitliches Ortsbild für die Marktgemeinde Waldegg, Erhöhung der Lebensqualität für Anrainer und Zunahme der Sicherheit für Fußgänger und Fahrzeuglenker durch breite, angehobene Gehsteige und verbesserte Linienführung ab.
Technische Daten:
Neugestaltung auf einer Ortstraßenlänge von 2,5 km, durchgehende Gehsteigbreite von 1,50 m, reduzierte Fahrbahnbreite von max. 6,00 mit Begrenzung durch Leistensteine (Erwirken einer Fahrgeschwindigkeitsreduzierung), Anordnung von Stellplätzen mit Auflockerung durch Baum- & Grüninseln, bessere Gliederung des Straßenraums durch Verwendung unterschiedlicher Materialien
07/194
Fa. WEWALKA, betriebliche SBR-Vorreinigung in Ungarn (5.500 EW)
Auftraggeber: Fa. Wewalka, Celldömölk
Bauzeit: 2007
Leistungsumfang: Variantenuntersuchung, Planung, Förderabwicklung, ÖBA, Kollaudierung
Allgemeine Beschreibung:
Vor Einleitung der betrieblichen Abwässer der Fa. Wewalka in die öffentliche Kläranlage werden eine mechanische Vorreinigung und eine biologische Reinigungsstufe nach dem Sequencing-Batch-Verfahren (SBR) mit simultaner Schlammstabilisierung vorangestellt, um den vorgegebenen Zulaufwerten der ungarischen Behörden zu entsprechen. In Schlammstapelbecken ist die Eindickung und Zwischenlagerung des anfallenden Klärschlammes vorgesehen.
Technische Daten:
Mechanische Vorreinigung und Abfiltrierung von Grobstoffen, Fällmittelstation, 2 Becken im Sequencing-Batch-Verfahren à 200 m³, feinblasige Tiefenbelüftung, kontinuierlicher Klarwasserabzug über entsprechende Dekantiervorrichtung, Schlammsilo mit Rührwerk, Ablaufpumpwerk mit 2 Tauchmotorpumpen
